As time goes B.A.C.H. I |
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Johannes Schenk & friends - feat. Charlie Mariano
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Einer der Grundgedanken des Projektes AS TIME GOES B.A.C.H. ist die Gegenüberstellung zeitgenössischer Improvisation und Bachscher Musik. Deshalb wurde bewußt darauf verzichtet, den Text der barocken Kompositionen im Wesentlichen zu ändern. Vielmehr werden die Kompositionen so wiedergegeben wie Bach sie schrieb. So dient die Hinzunahme von Schlagzeug und Kontrabass der Verdeutlichung des, dem Original innewohnenden Groove und Swing, wenngleich beide Instrumente im Kontext der Improvisationen auch solistisch fungieren. Die Grundgerüste der Improvisationen sind wie in der Bearbeitung des Orgelchorals „Ich ruf zu Dir Herr Jesu Christ“ zum Teil der harmonischen Abfolge des musikalischen Original-Textes entlehnt. Intensivere Brüche entstehen durch die Implementierung völlig neuer Harmoniegerüste, wie in den Bearbeitungen der Präludien d- und g-moll. In beiden Fällen ist die Tonfolge b-a-c-h ein wesentlicher Bestandteil dieser Struktur. Die analoge Verwendung dieser Tonfolge (z.B. c-h-d-cis) zieht sich wie ein roter Faden durch die vorliegenden Bearbeitungen und findet sich - verpackt als Morsecode - in der Rhythmik des Vorspiels zum langsamen Satz (Air) aus der Orchestersuite D-Dur wieder. Letztlich darf diese Tonfolge auch als Erklärung für die Anwesenheit des von Jimi Hendrix zur Berühmtheit verholfenen Songs „Hey Joe“ herhalten, dessen Mittelteil ebenfalls ein b-a-c-h-Motiv (in diesem Fall as-g-b-a) enthält. |
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